Text: Elisha Nicolas Schuetz, Tourismus Lifestyle Verlag. Bilder © Ferienregion Interlaken

Wo keine Wünsche unerfüllt bleiben

Die Ferienregion Interlaken trumpft mit traumhaften Wanderrouten und eindrücklichen Rundwegen in einer spektakulären Bergkulisse auf. Die Vielfalt der Wandermöglichkeiten rund um den Brienzer- und Thunersee ist immens – auf den abwechslungsreichen Touren präsentieren sich bilderbuchmässige Rundumblicke. Ein Hochgenuss für Naturfreunde, Familien und Aktivferiengäste!

Seit mehr als 200 Jahren kommen die Touristen aus nah und fern, um von Interlaken aus die Bergwelt des Berner Oberlandes zu bewundern. Wer einmal hier war, kann bestätigen, wie idyllisch und abwechslungsreich die malerische Landschaft ist – als wäre sie einer Postkarte entsprungen.

Kein Wunder ist Interlaken weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt und ein äusserst beliebtes Ferien- und Ausflugsziele.

Panoramawanderungen: 360°-Grad-Rundblick wie im Bilderbuch
Die Ferienregion Interlaken ist ein regelrechtes Wander-Eldorado für Liebhaber von Panoramawanderungen. Kaum eine andere Region bietet Besucherinnen und Besuchern solch atemberaubende 360°-Grad-Rundblicke auf den Rundwanderungen, sensationelle Ausblicke auf den glitzernden Thuner- und Brienzersee, die eindrucksvollen Berner 4000er und das wohl bekannteste Dreigestirn der Welt: Eiger, Mönch und Jungfrau. In der Tat: Ein Instagram-Spot folgt dem anderen.

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Steinböcke und Murmeltiere auf dem Gemmenalphorn
Ein besonders schöner Höhenweg führt vom Niederhorn über das Gemmenalphorn und wieder zurück zur Mittelstation Vorsass. Das Alpenpanorama mit Eiger, Mönch und Jungfrau sowie die Tiefblicke hinab ins Justistal, die sich auf diesem Höhenweg erschliessen, sind schlicht grossartig. Wer über etwas mehr Ausdauer verfügt, der sollte vom Gemmenalphorn noch weiter und hinüber nach Habkern wandern. Der Weg verspricht mit seinen schroffen Fels- und Karrenfeldern und den mystischen Moorlandschaften grösstes Wandervergnügen. Schliesslich wurde der Weg vom Niederhorn bis Gemmenalphorn mit der Goldmedaille für den schönsten Wanderweg der Schweiz ausgezeichnet. Und wer etwas Glück hat, der sieht Murmeltiere aus ihrem Bau huschen, oder man kann gar Steinböcke, Adler, Bartgeier und Gämsen entdecken.
Dauer: 4h, Strecke: 10 km, Schwierigkeitsgrad: mittel

Der spektakulärste Blick auf Eiger, Mönch und Jungfrau
Wenn es einen Ort gibt, der als bester Aussichtspunkt für das weltberühmte Panorama von Eiger, Mönch und Jungfrau gilt, so ist dies zweifelsohne die Schynige Platte. Hier bietet sich eine herrliche Rundwanderung an, welche beim Ausgangsort quer durch den traumhaften Alpengarten beginnt. Nach dem Überqueren des Bahngleises führt kurz ein Alpweg, später ein Pfad über Weiden zur Verzweigung beim Grätli. Auf diesem Abschnitt lässt sich der Anblick des Dreigestirns bestens geniessen. Die Berner Alpen mit dem Dreigestirn sind dabei stets im Blick, und nicht zu vergessen die sommerliche Bergflora und der Brienzersee – viel Schweiz in kurzer Zeit also. Besonders empfehlenswert ist anschliessend ein Besuch des Alpengartens Schynige Platte: Als alpweit erster Botanischer Garten seiner Art zeigt er die Pflanzen in ihrem natürlichen Habitat – im Sommer sind dies rund 700 Arten, also ziemlich alle, die in der Schweiz oberhalb der Waldgrenze vorkommen.
Dauer: 2 h, Strecke: 5,5 km, Schwierigkeitsgrad: mittel

Majestätisches Panorama über dem Thunersee
Ein weiterer Panorama-Rundweg bietet sensationelle Ausblicke auf den Thunersee, und dies aus immer wieder anderen Blickwinkeln. Diese Wanderung führt von Thun nach Sigriswil und dort über die 340 Meter lange, spektakuläre Hängebrücke in 180 Metern Höhe. Ein wenig schwindelfrei sollte man schon sein, denn Nervenkitzel ist hier, hoch über dem Thunersee, garantiert. Die Überquerung der Panoramabrücke ist zwar kostenpflichtig – die herrliche Aussicht ist dafür inklusive und sorgt für bleibende Erinnerungen. Der Panoramarundweg kann problemlos in mehreren Etappen absolviert werden, schliesslich finden sich überall gemütliche Unterkünfte, und Anschlüsse an die öffentlichen Verkehrsmittel sind stets gewährleistet. So oder so ist Abwechslung garantiert: Unterwegs trifft man immer wieder auf naturkundlich oder historisch interessante Orte.
Dauer: 8 h, Strecke: 28,5 km, Schwierigkeitsgrad: mittel

Bergwanderungen: Imposante Gipfel und spektakuläre Grate
Das abwechslungsreiche Wanderangebot besticht durch atemberaubende Gipfeltouren, grossartige Bergwanderungen und Pfade über Grate, welche ein erstklassiges Panorama präsentieren. Die gut ausgeschilderten Routen führen über Wiesen und durch Wälder sowie, oberhalb der Baumgrenze, durch eine charakteristische Bergweide- und Felslandschaft. Facettenreiche Gebirgszüge und Bergflanken, imposante Felsformationen und fantastische Gipfel, dazu grandiose Ausblicke auf die glitzernde Seenlandschaft: Wandern in der Ferienregion Interlaken weckt Gefühle von Glück und Freiheit. Ganz nach dem Motto «Carpe diem» lohnt sich das Frühaufstehen für Bergtouren und Gipfelwanderungen besonders.

Morgenberghorn: Wenn sich die Strapazen lohnen
Eine besonders eindrucksvolle Bergwanderung führt aufs Morgenberghorn – entweder von Saxeten odervon Aeschiried aus. Erfahrene Berggängerinnen und Berggänger kommen hier absolut auf ihre Kosten. Diese alpine Gipfeltour ist etwas anstrengend, doch das gebotene Panorama macht die Strapazen mehr als wett. Von der Postauto-Endstation in Saxeten folgt man dem gut ausgeschilderten Weg durch schattige Wälder und über Bergwiesen. An den Hütten des Mittelberges vorüber gelangt man zum Rengglipass, dem Übergang vom Saxet- ins Suldtal. Die markanten Zacken von Latrejespitz und Dreispitz begeistern jeden Wanderer. Nun führt ein sehr steiler Anstieg aufwärts Richtung Morgenberghorn. Ein Drahtseil hilft teilweise beim Traversieren der letzten Steilstufe. Erblickt man die Standarte, verschlägt es einem vor Ergriffenheit beinahe den Atem – der Rundblick umfasst die eindrucksvollen Berner 4000er sowie das Niederhorn, den Hohgant sowie den Harder- und Brienzergrat mit Augstmatthorn, Tannhorn und Brienzer Rothorn. Dieses atemberaubende Panorama entschädigt für die müden Beine. Nun gilt es, nochmals die Kräfte zu sammeln, denn der Abstieg ins Brunni erfordert erneut höchste Konzentration und Ausdauer.
Dauer: 6 h, Strecke: 12,3 km, Schwierigkeitsgrad: schwer

Bällehöchst: Wo man über den Seen schwebt
Ebenfalls ab Saxeten führt eine weitere Bergwanderung zum nächsten Highlight: zur Aussichtskanzel Bällehöchst. Der Bergwanderweg beginnt mit einem wunderschönen Aufstieg durch den Talgrund des Saxettales über blumenreiche Alpen an die Flanke der Sulegg. Nun führt der Weg über den Sattel zwischen Bällenalp und Sylertal zu einem der schönsten Aussichtspunkte der Ferienregion Interlaken, zum Bällehöchst. Die gleichnamige Aussichtswarte zeigt die schwindelerregenden Höhenunterschiede der Region eindrücklich auf: Niederhorn, Hohgant, Harder- und Brienzergrat sind zu sehen, in der Tiefe der Brienzersee und der östliche Teil des Thunersees. Im Süden strahlen die Jungfrau und die Berge im hinteren Lauterbrunnental. Nicht weniger beeindruckend gestaltet sich der Abstieg vorbei am verträumten Sulsseeli. Eine Waldwanderung hinunter zu dem auf aussichtsreicher Terrasse gelegenen Isenfluh beschliesst die abwechslungsreiche Tour.
Dauer: 6 h, Strecke: 14,5 km, Schwierigkeitsgrad: mittel

Sigriswiler Rothorn: Sagenhaft schöner Aussichtspunkt
Eine weitere beeindruckende Wanderung startet in Schwanden ob Sigriswil zu einem der prächtigsten Aussichtspunkte der Region: dem Sigriswiler Rothorn. Oberhalb der Gemeinde folgt man dem Wegweiser Richtung Stampf bis zur Alp «Oberi Matte». Bei der Zettenalp schiesslich erklimmt man auf einem steilen Bergwanderweg den Sigriswilergrat, den man beim Geländesattel «Stäpfli» auf einer Höhe von 1921 Metern erreicht. Hier bietet sich ein Highlight, das man so nicht erwarten würde: ein 600 Meter langer, kühler Stollen – das sogenannte Schafloch. Der Stollen kann als Unterquerung des Sigriswiler Rothorns begangen werden – unbedingt empfehlenswert ist jedoch eine Stirn- oder Taschenlampe. Gerade an heissen Tagen bietet die Höhle eine äusserst willkommene Abkühlung. Nun dauert es lediglich noch etwa 20 Minuten auf dem Gipfel des Rothorns auf 2051 m ü. M., wo die Wanderer den atemberaubenden Rundblick vom Säntis über alle Berner Alpen bis weit in den Jura hinein geniessen können. Der Abstieg führt zunächst zur idyllisch gelegenen Alp Oberbergli, geht über einen kleinen Pass und danach abwärts bis zum Wegweiser «Berglichäle». Ab hier führt der Weg steil hinunter zu den Alpen Bodmi und Stampf und weiter zum Ausgangspunkt Säge in Schwanden.
Dauer: 4.45 h, Strecke: 11,5 km, Schwierigkeitsgrad: mittel

Themen- und Erlebniswege: Für Neugierige, Entdecker und Familien
Die Ferienregion Interlaken bietet zahlreiche faszinierende Themen- und Erlebniswege für die gesamte Familie. Mitten in der Natur die einzigartige Bergkulisse geniessen und gleichzeitig den Horizont erweitern, ist hier das Motto. Auf Schnitzeljagden und Schatzsuchen können die Kinder die Landschaft spielerisch erkunden, während die Eltern das Panorama bestaunen. Die Auswahl an Erlebniswegen und familienfreundlichen Wanderungen ist umfassend und lässt keine Wünsche offen.

Auf Themenwegen den Horizont erweitern
Fast wie in einer anderen Welt präsentiert sich das Diemtigtal mit seinem Naturpark, dieses besonders idyllische Seitental des Simmentals. Das Tal ist eine 16 Kilometer lange Oase der Natürlichkeit und Ursprünglichkeit – und das Dorf Diemtigen mit den traditionellen Holzhäusern ist eine Augenweide. Nicht von ungefähr ist Diemtigen am Taleingang für sein intaktes Dorfbild mit dem Wakkerpreis ausgezeichnet worden. So überraschen auch die Themenwege im Diemtigtal mit spannenden Themen aus Natur, Geschichte und lebendiger Tradition. Diese kurzen und einfachen  Rundwanderungen sind auch für Kinder gut geeignet. Der Erlebniswanderweg Grimmimutz steht bei Kindern hoch im Kurs: Aus der Geschichte von Peter Zahnd über die Abenteuer des Waldmandli Grimmimutz und der bösen Pfefferhexe ist ein Rundwanderweg mit vielen Spielposten entstanden. Kunstvolle Holzwegweiser mit der Aufschrift «Grimmimutz» signalisieren den ganzen Rundweg, auf dem es einem nie langweilig wird. Und so ganz nebenbei entdeckt man auch die Schönheiten der Natur auf spielerische Weise. Das Tal kann sich sogar mit einem eigenen Schwingerweg rühmen – schliesslich hat das Diemtigtal bereits drei Schwingerkönige hervorgebracht. Wer mehr über den populären Nationalsport erfahren möchte, macht sich auf den Schwingerweg Springenboden, wo Thementafeln einen Einblick in diese urchige Welt geben und Besucherinnen und Besucher die verschiedenen Techniken und Griffe selber kennenlernen können.
Dauer: 2-4 h, Strecke: 4,2 km, Schwierigkeitsgrad: leicht, für Kinder geeignet

Wandern unter den Blicken von Schnitzfiguren
Speziell, verspielt und künstlerisch interessant ist der Schnitzlerweg. Er führt von der Axalp zum idyllischen Hinterburgseeli und ist von etlichen Schnitzfiguren gesäumt. Holzbildhauer aus der Region Brienz haben diese aus Baumstrünken geschnitzt, die der Lawinenwinter und der verheerende Sturm Lothar 1999 hinterlassen haben. Damals entstanden die ersten Kunstwerke am Seeufer, seither sind jeden Sommer neue hinzugekommen. Sowohl für Kinder wie auch für Erwachsene ist es ein besonderes Erlebnis, den Holzbildhauern bei der Arbeit auf der Axalp zuzuschauen. Der «Schnitzlerweg» verläuft zuerst über Alpweiden und durch lichten Hochwald. Gegen Ende führt ein steiler Zickzackpfad hinunter zum Hinterburgseeli.
Dauer: 2.30 h, Strecke: 6,6 km, Schwierigkeitsgrad: leicht, für Kinder geeignet

Selber die Moorlandschaft unter die Lupe nehmen
Wer sich als Forscher versuchen will, dem bietet das Naturschutzgebiet Lombachalp beste Voraussetzungen dazu. Es birgt die Geheimnisse einer der grössten und eindrücklichsten Moorlandschaften der Schweiz, die es zu entdecken gilt. Dies ist dank dem eigens dafür kreierten Forscherkoffer möglich – ihn können Besucher von Juni bis Oktober im Restaurant Jägerstübli ausleihen. Das Angebot ist kostenlos, man hinterlegt lediglich ein Depot von CHF 20.–. Im Innern des Koffers sind eine Anleitung in Deutsch, ein Vergrösserungsglas und eine kleine Dosis Salzsäure zu finden. Nachdem die angehenden Forscherinnen und Forscher die Anleitung studiert haben, nehmen sie während zwei bis vier Stunden die Moorlandschaft sprichwörtlich unter die Lupe. So das Naturschutzgebiet auf eigene Faust zu entdecken, ist garantiert ein besonderes und individuelles Erlebnis für die ganze Familie!
Dauer: 2-4 h, Strecke: 4-5 km, Schwierigkeitsgrad: leicht, für Kinder geeignet

Wandern am Wasser
Immer am Wasser entlang: Wanderungen an wilden, berauschenden und unbändigem, dann wieder an besänftigend ruhigen Gewässern entlang und an lauschigen Plätzen vorbei. Uferwanderungen in der Ferienregion Interlaken lohnen sich zu jeder Jahreszeit. Im Sommer bieten sie zudem eine willkommene Erfrischung und laden zum Baden ein.

Der malerische Ursprung des Giessbachs
Den Giessbach kennen die meisten Besucher des Berner Oberlandes, schliesslich steht sein Name für die imposanten Wasserfälle am Brienzersee. Den Oberlauf des Bachs kennen jedoch die wenigsten – dabei fliesst er durch eine ausgesprochen malerische Landschaft, die noch dazu von einem sehr reizvollen Wanderweg erschlossen wird. Westlich der Axalp durchströmt der Wildbach einsame Landschaften, die ganz unterschiedlich geformt sind. Auf einer Rundwanderung lässt sich diese grossartige Mischung aus Wildnis und Kulturlandschaft auf eindrückliche Weise erleben. Am besten nimmt man hierfür die Route ab Bramisegg an der Strasse Richtung Axalp in Angriff. Nach mässigem Anstieg führt eine Waldstrasse ins Giessbachtal. Beim Verlassen des Waldes offenbart sich mit der Alp Botchen ein kleines Paradies: Das Gelände weitet sich zu einem grossen, grünen Kessel aus, der fast ringsum von felsigen Abhängen umgeben ist. Die Alp Botchen wurde nicht ohne Grund im Jahr 2014 mit dem Kulturlandschaftspreis der Region Oberland-Ost ausgezeichnet. Will man den Ursprungsort des Giessbachs erreichen, so macht man sich nun auf zur Alp Tschingelfeld – 2019 ebenfalls mit dem Kulturlandschaftspreis ausgezeichnet. Hier, an der Quelle des Giessbachs, ist die Alp generell sehr wasserreich: Das Bächlein, mehrere kleine Seen und rund 8 Hektaren Feuchtgebiete bieten Lebensraum für Amphibien wie Bergmolche und Grasfrösche.
Dauer: 3.30 h, Strecke: 9,2 km, Schwierigkeitsgrad: mittel

Zwischen Wasserfällen und sprudelnden Bächen
Verborgen hinter dem Morgenberghorn, bietet das Naturschutzgebiet Suldtal viel Ruhe und ursprüngliche Natur. Der Anblick des tosenden Wassers, das über eine 80 Meter hohe Felswand den Pochtenfall hinunterstürzt, will vom Restaurant Pochtenfall aus auf einem steilen Rundweg verdient werden. Hier ist Trittsicherheit und möglichst trockenes Wetter von Vorteil. In rund 20 Minuten hat man einen schönen Aussichtspunkt zum Wasserfall erreicht. Danach wird der Weg nur noch wenig steiler, steigt aber noch ein gutes Stück an, bis er zuoberst am Pochtenfall über den sprudelnden Bach und auf der anderen Seite wieder hinunterführt. Zuerst durch Wald und über Lichtungen, dann am Ufer des Baches schlängelt sich der gut ausgebaute Weg durch das Suldtal abwärts. Der Pfad wechselt bald das Ufer und folgt mal etwas in der Höhe, mal näher am Wasser und ab und zu auch auf einem wackeligen Holzsteg der Suld. Etwa bei Stächgrabe führt ein schmales Brücklein wieder ans andere Ufer und durch den dichten Wald hinauf. Bald sind wieder die sonnigen Weiden um Aeschiried erreicht und in Kürze auch die Postautohaltestelle.
Dauer: 2.50 h, Strecke: 7,5 km, Schwierigkeitsgrad: mittel

Dem Thunersee entlang flanieren
Was wäre ein Ausflug in die Ferienregion Interlaken ohne eine Wanderung am idyllischen Thunersee? Als Abschluss sei denn auch die äusserst schöne Strecke von Spiez nach Faulensee erwähnt. Internationale Berühmtheit erlangte die Gegend dank der deutschen Nationalmannschaft, die 1954 im Spiezer Hotel Belvédère logierte und als «Wunder von Bern» sensationell Fussball-Weltmeisterin wurden. Der Strandweg verläuft von der Spiezer Bucht immer am Ufer entlang, wo mächtige Bäume ihre Äste in den See hängen lassen. Sitzbänke, eine gut ausgestattete Grillstelle und lauschige Stellen wie etwa das Schattenbad laden zum Ausruhen ein. Zum 100-jährigen Jubiläum des Strandweges wurden im Jahr 2014 die über 50 Sitzbänke erneuert. Die darauf angebrachten Weisheitssprüche laden zum Philosophieren, Plaudern und Lachen ein. Am Ende in Faulensee wartet mit dem «Piratenbucht»-Spielplatz ein Highlight für die Kinder – der ideale Abschluss eines aussergewöhnlichen Aufenthalts in der einmaligen Ferienregion Interlaken.
Dauer: 0:45 h, Strecke: 2,4 km, Schwierigkeitsgrad: leicht

Alle Infos unter www.interlaken.ch/wandern

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