Text und Bilder: zVG Tourismus Baden-Württemberg

Willkommen in Deutschlands Wandersüden

In Baden-Württemberg hat das Wandern eine lange Tradition. Die beiden grössten deutschen Wandervereine, der Schwarzwaldverein und der Schwäbische Albverein, sind hier beheimatet und engagieren sich bereits seit mehr als hundert Jahren dafür, Baden-Württembergs bezaubernde Landschaften zu Fuss erlebbar zu machen.

Ein beeindruckendes Wanderwegenetz von rund 50’000 Kilometer Länge wurde so über die Jahrzehnte erschlossen und bietet heute die Grundlage dafür, dass Baden-Württemberg deutschlandweit einen hervorragenden Ruf als Wanderdestination geniesst. Nicht zufällig ging die Leserauszeichnung „Deutschlands schönster Wanderweg“ mit dem Panoramaweg in Baden-Baden und dem Belchensteig im Südschwarzwald gleich wiederholt ins Land. Wer Komfort und Wegequalität sucht, kann zwischen Odenwald und Bodensee mittlerweile aus rund 150 ausgezeichneten Touren wählen und kommt dabei auch kulinarisch auf seine Kosten.
Die Anreise aus der Schweiz ist sowohl mit dem PKW als auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bequem und komfortabel. Baden-Württembergs grösste Wanderregion, der Schwarzwald, beginnt unmittelbar hinter der Grenze und bietet mit seinen 45 Geniesserpfaden sowie unzähligen Fernwanderwegen und Wanderorten das perfekte Umfeld für anspruchsvolle Wanderer. Doch auch anderer Regionen, wie die Schwäbische Alb, mit ihrem unverwechselbaren Landschaftsbild und den renommierten Wandermarken Donauwellen, Traufgänge, Löwenpfade, Grafensteige sowie den Hochgehbergen oder der Odenwald mit dem in Heidelberg beginnenden Neckarsteig sind einen Besuch wert.
https://neustart.tourismus-bw.de/urlaub-im-sueden/natur/wandern

In der Wildnis übernachten
In insgesamt neun Trekking-Camps im gesamten Schwarzwald, die von Mai bis Oktober gebucht werden können, ist das Übernachten im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord, im Nationalpark Schwarzwald sowie im Naturpark Südschwarzwald erstmals ganz offiziell erlaubt. Die Camps liegen alle abseits der Ortschaften, sind nur zu Fuss zu erreichen und verfügen über Stellplätze für bis zu drei Zelte, eine Feuerstelle und ein kleines Toilettenhäuschen. Mehr nicht. Wasser und Verpflegung müssen die Trekker selbst mitbringen, Müll muss wieder mitgenommen werden.
https://www.trekking-schwarzwald.de/

Deutschlands schönster Wanderweg 2020
In Baden-Baden fühlen sich Naturliebhaber, Kulturkenner und Gourmets genauso wohl wie Wellnessfans. Umgeben von sanften Hügeln und Weinbergen, trifft in dieser Stadt wilde Schönheit auf Palmen und Zitronenbäume und die Sonne scheint so oft wie nirgendwo in Deutschland – kurz: Hier verwöhnt die Natur den Menschen.
Es ist also nicht verwunderlich, dass Gäste in Baden-Baden das Rundum-Sorglos-Paket geniessen: unzählige Wanderwege mit grandiosen Ausblicken, vielfältige gastronomische Angebote sowie Kultur und Wellness vom Feinsten. Das i-Tüpfelchen: Die Natur blüht auch mitten in Baden-Baden. Wie ein grünes Band durchzieht die Lichtentaler Allee die Stadt und verbindet Grandhotels und Museen, lädt zum Flanieren und zu Mussestunden ein.
Doch damit nicht genug: Der Panoramaweg Baden-Baden wurde zu Deutschlands schönstem Wanderweg 2020 gekürt! Auf vier abwechslungsreichen Etappen führt der 45 km lange Premiumwanderweg rund um Baden-Baden. Diese wundervolle Mehrtagestour mit traumhaften Aussichten lässt Wanderherzen höherschlagen. Die 1. Etappe könnte abwechslungsreicher nicht sein: Vom zauberhaften Altstadtflair Baden-Badens bis hin zu rauen Klippen mit atemberaubendem Panorama ist alles dabei. Malerische Streuobstwiesen und idyllische Bilderbuchlandschaften bietet die 2. Etappe für Genusswandern der Extraklasse. Auf Abschnitt 3 geht es in die urigen Tiefen des Schwarzwaldes: Wildromantische Wasserfälle und eine beeindruckende Pflanzenvielfalt laden zum Krafttanken ein. Wandern mit allen Sinnen: Dieses Motto spiegelt auch die 4. Etappe mit schattigen Wäldern und feinem Rosenduft wider. Kulinarische und kulturelle Abstecher runden das einzigartige Erlebnis ab.
www.baden-baden.com

Bad Urach – Wanderparadies Schwäbische Alb
Für Gäste der Schwäbischen Alb liegt Bad Urach als Übernachtungsdestination optimal. Von dort aus lassen sich viele Sehenswürdigkeiten sowie zahlreiche Wanderwege bestens erreichen. Für eine Wandertour rund um Bad Urach bieten sich die fünf Premiumwanderwege „Grafensteige“ bestens an. Sportlich, aber nicht alpin, führen die abwechslungsreichen Halbtagestouren zu den Schönheiten des ehemaligen Vulkangebiets. Rauschende Wasserfälle, eindrucksvolle Burgruinen, saftig grüne Buchenwälder und gigantische Aussichtsfelsen entlang der Abbruchkante des Albtraufs, machen das Gebiet rund um die Stadt zu einem echten Wanderparadies.
Wer viel von der Bad Uracher Alb sehen möchtet und noch dazu gerne ungestört wandert, ist auf dem Geheimtipp Seeburgsteig genau richtig. Über Wiesen, Weiden, Wacholderheiden und durch lauschige Mischwälder, schlängelt sich diese Tour rund um das kleine Örtchen Seeburg.
Nach einer aussichtsreichen Wanderung lädt die historische Bad Uracher Innenstadt, mit den zahlreichen Fachwerkhäusern aus dem 15. und 16. Jahrhundert, zu einem Stadtbummel ein.
Mittelpunkt der Innenstadt ist der weiträumige Marktplatz mit zahlreichen Cafés und Restaurants. Probieren sollte man unbedingt regionale Spezialitäten wie Linsen mit Spätzle, Alblamm, Schupfnudeln oder Maultaschen mit Kartoffelsalat.
www.badurach-tourismus.de

Wunderbare Wege durch den Wald
Unwahrscheinlich, dassCharlotte Auguste Mathilde von Württemberg selbst den Berg hochgekeucht ist. Dazu war die Königin schlicht zu dick. Was sie der Wanderwelt im Nördlichen Schwarzwald jedoch hinterlassen hat, sind jene wunderbaren Buntsandsteintreppen, die mitten durch den Wald von Bad Teinach führen. Mathildenstaffeln werden sie auch genannt, 600 malerische Stufen, die sich durch die Natur winden, ein sandsteinroter Teppich, den der Hochadel einst an seinem Sommersitz im Teinachtal auslegen liess. Die Mathildenstaffeln sind Teil des Premiumwanderwegs „Der Teinacher“, eine vom Deutschen Wanderinstitut ausgezeichnete Strecke, die es in sich hat. Zwölf Kilometer ist sie lang, 450 Höhenmeter steil, man braucht schon ein wenig Ausdauer, wenn man es an einem schönen Nachmittag schaffen will.

Der Lohn freilich ist gross. Wer den Weg geht, wandelt nicht nur durch königliche Wälder, sondern auch vorbei an Einkehrstationen, die man so dort nicht erwartet hätte: Da gibt es einen Trinkbrunnen mit einem Mineralwasser, das genauso heisst wie der Wanderweg, sowie eine Schlossberg-Hüttengastronomie, die keine Wünsche offenlässt.
Kein Wunder, dass dieser Wanderweg zu den zertifizierten Geniesserpfaden im Schwarzwald zählt. Sie verbinden Genuss und Naturerlebnis miteinander, als Wohltat für Leib und Seele. Zu diesen Pfaden zählt auch der „Heidelbeerweg“ in Enzklösterle. Dort sind die reifen Früchte zum Greifen nahe, das „blaue Gold“ des Schwarzwaldes, das Mensch und Tier gleichermassen lieben.


Der Heidelbeerweg ist auch mit mittlerer Kondition gut zu machen. Ähnliches gilt für den „Wasser-, Wald- und Wiesenpfad“, den dritten Geniesserweg im Bunde. Er könnte nicht abwechslungsreicher sein, führt mal durch Fichten- und Buchenwälder, über Hangwiesen und Dorfanger, vorbei am alten Schafott und dem wildromantischen Rötelbachtal. Start und Ziel sind die Grosse Kreisstadt Calw und das Wanderheim in Zavelstein, wo unter einem alten Kastanienbaum getafelt werden kann.
Der jüngste aller Geniesserpfade im Nördlichen Schwarzwald ist einem Raubtier gewidmet: „Wolfsgrube“ lautet sein Titel, ein Rundweg der von der Bergwerkstadt Neubulach hin zu den verborgenen Plätzen führt, in denen vor Jahrhunderten die Wölfe gefangen wurden. Nur 7,4 Kilometer ist der Weg lang, ein schönes Beispiel dafür, dass ein Wanderweg ebenso kurz wie erlebnisreich sein kann.
www.mein-schwarzwald.de

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on pinterest
Pinterest
Aktuelle Ausgabe
Wandermagazin 6/2020

Wandermagazin 6/2020

November 2, 2020

Die Schweiz ist durchlöchert, keine Frage. Doch wer jetzt unter Höhle einfach Hohlräume untertags versteht, wird dieser Aussage nicht wirklich gerecht. Zwar ist unser Land

Weiterlesen
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Empfehlen Sie uns weiter:
Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on whatsapp