Wandermagazin 4/2021

Mit der Erwärmung des Klimas und dem Abschmelzen der Gletscher werden immer mehr Gipfel in den Zielbereich der Wanderer kommen. Bisher gilt das Walliser Barrhorn mit 3610 Metern Höhe als der höchste auf einem Wanderweg zugängliche Schweizer Gipfel.

Doch ist er bei weitem nicht der einzige Wanderdreitausender unseres Landes. Ob irgendwann auch die Viertausendergrenze «fällt», ist aus heutiger Sicht schwer zu beurteilen. Denn was unter dem «ewigen» Eis und schmelzenden Permafrost zutage tritt, muss nicht unbedingt auch wandergeeignet sein: Instabile Bergflanken mit lockerem Felsmaterial und damit verbundenen Steinschlägen werden zweifellos zunehmen.

Dass in den Alpen so hoch gewandert werden kann, ist nicht neu, wie die Funde der gut 5300 Jahre alten Ötzi-Mumie am 3208 Meter hohen Tisenjoch im Südtirol und von über 6500 Jahre alten Utensilien jungsteinzeitlicher Jäger am 2756 Meter hohen Schnidejoch im Berner Oberland beweisen. Wer weiss, was in den nächsten Jahren unter den von Eis und Schnee befreiten Alpenlandschaften noch so alles zutage tritt?

In unserer neuen Ausgabe stellen wir alpine Wandergipfel vor: Vom Piz Lunghin im Engadin über das Oberrothorn bei Zermatt bis zum Piz Borel im Tessin.

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Auf den Rekord-Wandergipfel
Auf einem Wanderweg hohe Gipfel zu besteigen, diese Möglichkeit steigt mit dem Abschmelzen der Gletscher. Beim Barrhorn ist das schon länger möglich: Der Walliser Brocken zwischen Matter- und Turtmanntal gilt mit 3610 m als höchster Wanderberg der Schweiz. Doch ist er bei weitem nicht unser einziger Wanderdreitausender.

Frutiger Kinderparadies
Camping, Wasserspiele, Kletterturm, Pumptrack-Anlage, Minigolf, Murmelispielplatz, Beachvolleyball, Kleineisenbahn: Das muss ja ein himmlischer Ort sein! Und tatsächlich: Im Berner Oberländer Frutigresort gibt es nichts, das Junge und Junggebliebene nicht begeistern würde. Cédric und Andrina haben alles ausprobiert.

Schutt wie gemalt
Der Illgraben ist ein riesiger Felsenkessel, der das Rhonetal überragt. Der über 1500 Meter tiefe, blassgelb-rötliche Einschnitt, der immer in Bewegung ist und jedes Jahr ein kleines Stück grösser wird, bildet eine der aktivsten Murrinnen der Schweizer Alpen. Die Wucht der Erosionskräfte, die hier wirken, sind gewaltig.

Trittfest
Brauche ich für meine Touren einen Wander- oder doch besser einen «richtigen» Bergschuh? Die vielen Modelle, die von den Hersteller auf dem Markt kursieren, machen den Kaufentscheid auch nicht gerade einfach. Eine Skala zur Einschätzung der Einsatzgebiete von bergtauglichen Schuhen erleichtern den Entscheid.

Ausserdem im Heft

  • Die schönsten Schweizer Wandergipfel
  • Pizzo Barone
  • Sparrhorn
  • Tessiner Sommer
  • Wandern im Aargau
  • Simmental
  • Grillen und Zikaden
  • Kunst im Val-de-Travers
  • Ferienregion Interlaken
  • Rätsel
  • Produkte für Sie entdeckt
  • Neues aus der Wanderwelt
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Wandermagazin SCHWEIZ 5/2021

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Dies- oder jenseits der Landesgrenze bleiben? Das war eine der wichtigen Fragen während der letzten zwei Jahre. Das Wandermagazin SCHWEIZ hat für diese Ausgabe mehrfach die Grenzen überschritten. Das Ausland

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