cover_sumpf_0320_300dpi

Wandermagazin 3/2020

Moore und Moorlandschaften sind Kinder der Eiszeit. Entstanden auf undurchlässigen Böden, nachdem die Gletscher leere Mulden, Buckel und Senken zurückgelassen hatten. Es blieben Seen und Tümpel, Pionierpflanzen siedelten sich an, Gräser und Sträucher, die ersten Bäume. Flüsse brachten Schlamm, organisches Material wandelte sich zu Torf um, Sagen und Mythen entstanden. Wie es weiter ging lesen Sie in unserer Mai-Ausgabe.

Moore – mehr als nur schön!

Moorlandschaften bilden als Übergangszone zwischen Land und Wasser einzigartige Lebensräume. Es sind wahre Naturperlen, welche die Sinne berauschen. Doch kein Lebensraum hat in unserem Land in den letzten 150 Jahren so viel Fläche verloren wie die Moore. Deshalb zählen sie zu den wertvollsten Lebensräumen, die nicht nur Platz bieten für viele selten gewordene Tiere und Pflanzen, sondern die auch dem Hochwasser- und Klimaschutz dienen.

Glaubenberg.

Für dieses Heft war das Wandermagazin SCHWEIZ im schweizweit grössten Moorgebiet unterwegs: im luzernischen Entlebuch, das über das dichteste Netz an kargen Hoch- und blumigen Flachmooren in voralpiner Karstlandschaft unseres Landes verfügt. Wer solche Perlen einmal für sich entdeckt hat, wird immer wieder gern dahin zurückkehren wird.

Eine Alp für Geniesser

Eine sanfte Alpweidemoorlandschaft inmitten eines imposanten Bergkranzes, einige schmucke Seelein, mit etwas Glück ein paar Steinböcke, dazu Schlafen auf einer herrlich gelegenen Alp: Da sind die überzeugenden Argumente für einen Ausflug in den Naturpark Beverin. Auch mit der ganzen Familie!

Alp Nuragn.

Auf dieser Alp gibt es ein Agrotourismus, es heisst Nurdagn und es ist erst seit kurzem ein solches. Wer hier übernachtet, wird mit schönen Naturerlebnissen verwöhnt, vielleicht auch mit der Besteigung eines der grossartigsten Aussichtsberge Graubündens, dem Piz Beverin. Mit 2998 Metern Höhe ist er ein Beinahe-Dreitausender – wer ein bisschen aufspringt, erreicht mit dem Kopf die magische Grenze.

Lehrstück Wasser

Im Aufstieg vom gestauten Göscheneralpsees zur Bergseehütte kommt man an dieser wunderschönen Moorlandschaft vorbei.

Göscheneralp.

Mitten in die mächtige Hochgebirgslandschaft eingebettet, können Wanderer im Urner Göschenertal auf einem 60 km langen «Wasserweg» von den Vorfeldern des Dammagletschers bis zur Kläranlage unterhalb des Dorfes Göschenen auf 89 Stationen ins Thema Wasser eintauchen: Gletscher oder Hochmoor, Staudamm oder Kraftwerk, Biotop oder Aue, bei einer Schwemmebene oder Schlucht, bei Karseen oder der Energiegewinnung,  Quellwasser oder Kläranlage.

Weitere Themen im Heft

  • Mystische Moorlandschaften
  • Wandersandalen
  • Mooraculum Sörenberg
  • Malwettbewerb für Kinder
  • Wein und Spargeln
  • Bauernmalerei
  • Moorseen im Jura
  • Park Beverin
  • Pizokel
  • Göscheneralp
  • Haslital
  • Oberiberg
  • Rund um den Triglav
  • Rätsel
  • Produkte für Sie entdeckt
Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on pinterest
Pinterest
Aktuelle Ausgabe
Photo Edition 2/2020

Photo Edition 2/2020

Oktober 13, 2020

«Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein.» Wer Reinhard Meys Ohrenwurm kennt, wird auch Caroline Micaela Hauger verstehen. Von den Berggipfeln ist sie

Weiterlesen
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Empfehlen Sie uns weiter:
Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on whatsapp