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Trekking-Rucksäcke

Ein mehrtägiges Trekking erfordert einen grösseren Rucksack als eine eintägige Wanderung, damit alles Zubehör, Verpflegung und – falls nötig – auch die Campingutensilien ausreichend Platz finden. Wie gross ein solcher Sack tatsächlich sein muss, hängt von der Art und Länge der Tour ab. Klar ist, dass ein Trekkingrucksack anders konstruiert sein muss als einer für die Tages- oder Alpintour.

Wer eine Tour oder gar eine Expedition abseits der Zivilisation plant, muss der Wahl des Rucksacks ein grosses Gewicht beimessen. Dafür gibt es spezielle Trekkingrucksäcke, die so gearbeitet sind, dass alles, was es zum (Über-)Leben in der Natur oder sogar in der Wildnis braucht, sinnvoll verstaut und mitgetragen werden kann. Also Kleider und Reserven, Esswaren, Kocher, Trinkflasche, Regenschutz, Notfallapotheke, Sonnenschutz, Orientierungsmittel, allenfalls Zelt und die diversen Schlafutensilien und, und, und…

Was genau mit soll, ist von Mensch zu Mensch verschieden. Und natürlich spielt die Art und Länge der Tour eine wichtige Rolle. «Wer sich einen Rucksack für grosse Unternehmungen anschaffen möchte, sollte solch grundsätzliche Überlegungen anstellen. Sie dienen als Grundlage für ein Beratungsgespräch im Fachgeschäft und erleichtern den Kaufentscheid», rät Fabian Reber, Verkaufsberater bei Bächli Bergsport in Bern. Das Packvolumen ist dabei nur einer der Aspekte. Der zweite – und mindestens ebenso wichtige – bezieht sich auf die Form und das Tragesystem. Letzteres spielt bei Säcken ab etwa 40 Litern Inhalt eine entscheidende Rolle. Denn ein Rucksack, der schlecht am Rücken liegt, der hin und her baumelt und bei dem es einem ständig Bändel um die Ohren schlägt, nervt nicht nur, sondern ermüdet den Körper auch über Gebühr. Beispielsweise sollte die Lastverteilung auf Schultern und Hüfte ideal austariert sein, damit die Gelenke nicht überstrapaziert werden, sonst sind Schmerzen vorprogrammiert, was die Wanderfreuden empfindlich einschränken kann. «Es zahlt sich später aus, wenn man genügend Zeit in die korrekte Einstellung eines Rucksacks investiert hat», weiss Reber aus Erfahrung.

Lesen Sie den ganzen Text sowie das Interview mit Fabian Reber in Wandermagazin SCHWEIZ 5/2019

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