Text: Toni Kaiser, Bilder: Schöffel

Funktionsjacken

Funktionsjacken dienen heute nicht mehr nur dem Wander- und Bergsport, sondern sie sollen auch auf dem Stadtbummel oder Sonntagsspaziergang eine gute Figur abgeben. Dennoch bleiben neben dem Design und dem Komfort auch die Qualität und die Ökologie wichtige Merkmale.

Wer möchte nicht die Schönheiten der Natur unbeschwert geniessen können? Auch wenn ein kräftiger Regenguss droht, die Temperatur in den Keller fällt oder trotz eines Wetterumschwungs immer noch ein paar Wanderstunden bevorstehen. Dann ist eine gute Jacke gefragt. Und «gut» heisst: wetterfest, wind- und wasserdicht, atmungsaktiv, komfortabel. Kurz: ein toller Wetterschutz, der gefällt und Freude bereitet.

Und nicht nur das: Wer seine Jacke nicht nur als Grundausstattung für Outdoor-Erlebnisse einplant, sondern sie auch gerne im Alltag trägt, zum Beispiel auf einem Stadtbummel oder auf dem (wetterunsicheren) Sonntagsspaziergang, und dies auch das ganze Jahr hindurch, sollte beim Kauf einer neuen Jacke doch auf ein paar Details achten. So oder so gilt: Einerseits soll das Stück als äusserste Schicht des Bekleidungskonzeptes vor Wind und Regen schützen, damit das Darunter trocken bleibt. Und andererseits sollte die Kondensationsfeuchtigkeit aus dem Innern nach aussen transportiert werden; die Fachleute sprechen hier von der Dampfdurchlässigkeit oder auch Atmungsaktivität. Technische Lösungen wie Membrane oder Beschichtungen sorgen dafür, dass dieser Prozess tadellos ablaufen kann. Wer dieselbe Jacke «all-in-one» für sportliche Aktivitäten wie auch für den Alltag verwenden möchte, tut darum gut daran, diesem Umstand genügend Aufmerksamkeit widmen. Denn Schweiss bildet sich bei feucht-regnerischen Wetter schnell einmal, auch ohne grosse sportliche Aktivität. Und wird dieser nicht vom Körper wegverteilt, friert man schnell einmal. Zudem unterstützt die Atmungsaktivität der äussersten Schicht das sogenannte Zwiebelprinzip: Weist die Jacke als äusserste Schicht keine Dampfdurchlässigkeit auf, nützt auch der durchdachteste – und meist auch teure – Schichtaufbau nichts. Viele Jacken verfügen zusätzlich über eine mittels Reissverschluss bedienbare Lüftung im Achselbereich.

In der Fachliteratur ist in diesem Zusammenhang oft von 2, 2½ oder 3 Lagen die Rede. Gemeint ist damit folgendes: Ein 3-Lagen-Material besteht aus 3 verklebten Schichten, also Ober- und Futterstoff mit dazwischen einer atmungsaktiven Membrane. Solche Jacken sind strapazierfähig, dennoch leicht und klein verpackbar, ideal für Bergtouren und Trekkings mit schwerem Rucksack. Bei 2-Lagen-Modellen hängt der Futterstoff lose in der Jacke, wodurch sich Gewicht und Packmass etwas erhöhen. Und bei 2,5-Lagen-Jacken schützt innen eine hauchdünne Folie die Membrane. Solche Jacken sind etwas weniger robust, dafür leicht und kompakt, ideal zum Mitnehmen für alle Fälle. Damit potenziellen Käuferinnen und Käufern die Träume nicht ausgehen, werfen die Hersteller Jahr für Jahr neue Produkte auf den Markt. Wert gelegt wird dabei auf noch innovativere, zudem ökologisch vertretbare Materialmixes, neue Schnitte, weitere clevere Details, wechselnde Farbakzente. Wer das Thema Umwelt wichtig nimmt, sollte auf Langlebigkeit achten. Je länger ein Kleidungsstück getragen wird, desto weniger Stücke fallen der Entsorgung anheim. Was auch eine Frage der Qualität ist: Besser gearbeitete Stücke sind normalerweise auch langlebiger. Das Thema Nachhaltigkeit sei für Kunden herausfordernd, weil es nicht leicht sei, sich an Hand von Gütesiegeln zu orientieren, erklärt Johanna Keinath, Produkt-Managerin von Schöffel…

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Lesen Sie den ganzen Text sowie das Interview mit Johanna Keinath in Wandermagazin SCHWEIZ 2/2020

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