Text: Gretz Communications, Bilder: Solothurn Tourismus

Besinnlich übernachten, fasnachten und schenken

Besondere Zeiten erfordern besondere Massnahmen oder, anders gesagt, Flexibilität und Kreativität. Wer in dieser herausfordernden Zeit Stille sucht, wird im Kloster Namen Jesu mit seinem Kleinhotel Porta Secunda fündig. Ruhig und besinnlich geht es dieses Jahr auch auf dem Narrenweg und beim Bummel vorbei an den bunten Fasnachtsfenstern der Altstadt zu und her.

Wer Solothurn einmal von seiner stillen und besinnlichen Seite kennenlernen möchte, sollte die Gunst der Stunde nutzen. Wann, wenn nicht jetzt, kann man beinahe ungestört und ohne Hektik durch die pittoreske Altstadt schlendern, bunt dekorierte Fasnachtsfenster bestaunen und sich nach dem Besuch des Narrenweges im Kloster zur Ruhe legen?

Besinnlich übernachten
Mitten in Solothurn, eingebettet zwischen Jura und Aare, liegt das Kloster Namen Jesu mit seinem Kleinhotel Porta Secunda. Es ist ein besonderer Ort der Stille, aber auch ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die Natur oder einen gemütlichen Bummel durch die Altstadt. Die ehemaligen Klosterzellen der schlichten Unterkunft mit Blick in den Klostergarten sind einfach ausgestattet, mit antiken Möbeln und neuen Betten. Sämtliche Zimmer verfügen über ein Lavabo; die modernen Sanitäranlagen befinden sich auf der Etage. In der grossen, hellen Küche geniessen Gäste ein reichhaltiges Frühstück mit frischen Produkten aus lokaler Produktion. Wer selber ein Mittag- oder Abendessen kochen möchte, findet in der Altstadt um die Ecke alle notwendigen Zutaten oder neuerdings ein reichhaltiges Take-away-Angebot.

Fasnacht einmal anders
Ruhig und besinnlich geht es in diesem besonderen Jahr auch an der Fasnacht zu: entlang der Klostermauern des Kapuzinerklosters lädt der Narrenweg bis und mit 17. Februar ganztägig zum Besuch ein. Eingefleischte Schnitzelbänkler, Wagenbauer und Solothurner Fasnachts-Zünfte haben über 40 bunte Tafeln mit Schnitzelbänken und fasnächtlichen Motiven gestaltet. Die Schüler des Schulhauses Hermesbühl und der privaten Tagesschule LERNS haben ihrerseits mit fantasievoll bemalten Tafeln zum farbenfrohen Fasnachtsweg beigetragen. Zudem blicken den Besucherinnen und Besuchern die «Stadtheiligen» der Solothurner Fasnacht erstmals fast vollzählig aus der Klosterkirche entgegen: Hilarius, Elisi, Doktor Bott, Je suis belle oder Chegelemuni… Passend zum Fasnachtsauftakt sind im zweiten Fenster Chessler-Figuren der Bellacher Künstlerin Kathrin Rickli ausgestellt. Wird der entsprechende QR-Code gescannt, ertönen dazu gar Chessler-Töne. Das dritte Fenster ist mit weiteren bunten Fasnachtsfiguren und feinen Kloster-Produkten bestückt. 

Anzeige

«Geistiges», «Klösterliches» und «Wohltuendes»
Passend zur besinnlichen Übernachtung in der Porta Secunda bietet das nahe gelegene Kapuzinerkloster Geschenke für Freunde, Nachbarinnen und Arbeitskollegen an, die mit grosser Sorgfalt nachhaltig hergestellt wurden. Darin finden sich unter anderem Heilpflanzen aus dem wunderbaren Klostergarten, der in Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen, benachbarten Schulen und freiwilligen Mitarbeitenden des Kloster-Klubs gehegt und gepflegt wird. Die Spezialitäten wie Klostertee, Knäckebrot, Klosterhonig, Quittensirup und KapuGin sind in eine Holzkiste verpackt und in drei Geschenk-Varianten erhältlich. Auf Wunsch wird auch ein «Individuelles Geschenk» zusammengestellt. Bestellt und abgeholt werden können sie im Kapuzinerkloster oder in der Pastaria Tomaso in Solothurn.

Bunte Fasnachtsschaufenster in der Altstadt
Apropos besinnliche Fasnacht: damit sie auch in diesem Jahr nicht ganz sang- und klanglos an den Solothurner*innen und Besucher*innen vorbeizieht, dekorieren zahlreiche Geschäfte und Restaurants ihre Schaufenster mit Fasnachtssujets. Ein Spaziergang durch die schmucke Solothurner Altstadt mit ihrer eindrücklichen Kathedrale lohnt sich nur schon deshalb. Die Ausstellung in verschiedenen Schaufenstern dauert vom 11. bis 16. Februar 2021. Der Blumenladen Flores hat zusammen mit der Narrenzunft Honolulu ein Schaufenster zum Thema «Valentin und Postheiri 100 Jahre Fasnachtszeitung» gestaltet. Die Wettbewerbsfrage wurde direkt auf das Fenster gepinselt. Zu gewinnen gibt es einen Blumengutschein.

Über Solothurn Solothurn gilt als schönste Barockstadt der Schweiz. Eine idyllische Lage an der Aare, eine verkehrsfreie Altstadt mit Sehenswürdigkeiten in Gehdistanz, eine lebendige Gastronomie und Lädeli-Szene sowie spannende Museen, kulturelle Events und die beliebte Aare-Riviera machen Solothurn zum charmanten Reiseziel. Die Region ist geprägt von der Dreifaltigkeit von Stadt, Fluss und Jura mit dem Weissenstein. Die sehenswerten Bauwerke Solothurns stammen aus verschiedenen Epochen vom Zeitglockenturm aus dem 12. Jahrhundert bis hin zur barock-klassizistischen St. Ursen-Kathedrale. Bereits seit dem Mittelalter wird die heilige Zahl elf richtiggehend zelebriert: so ist Solothurn als 11. Kanton der Eidgenossenschaft beigetreten, die Stadt hat elf Kirchen, die Kathedrale elf Altäre, elf Glocken und die Haupttreppe drei mal elf Stufen. Von 1530 bis 1792 residierten die Ambassadoren des französischen Hofes in Solothurn, was die Architektur der Stadt stark beeinflusste. Prunkvolle Bauten im Barockstil wie das Palais Besenval, Schloss Waldegg und noble Patrizierhäuser sind dieser Zeit zu verdanken. Die Überreste der alten Stadtbefestigung stammen teilweise sogar aus der Römerzeit. Auf ihrem Weg von Aventicum nach Vindonissa und Augusta Raurica erbauten die alten Römer eine Brücke über die Aare und gründeten die Siedlung Salodurum, das heutige Solothurn. Die Stadt feiert 2020 und 2021 ihr 2000-jähriges Bestehen.

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on pinterest
Pinterest
Aktuelle Ausgabe
Wandermagazin 3/2021

Wandermagazin 3/2021

Wasser ist lebenswichtig. Doch nicht nur das: Wandern an Flüssen und Bergbächen entspannt. Je nach Gelände sind die Bewegungen des fliessenden Wassers plätschernd, murmelnd, gurgelnd oder tosend. Dieses Heft widmet

Weiterlesen
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Empfehlen Sie uns weiter:
Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on whatsapp