Text: Jochen Ihle, Bilder: André Kindschi, Jochen Ihle

Auf in den GWunderwald

Der «GWunderwald Heidboden» ist schweizweit wohl einer der schönsten Naturerlebniswege. Genau genommen handelt es sich dabei um acht Teilpfade, die beliebig miteinander kombiniert werden können.

So viel vorweg: Was André Kindschi, der «Vater» des «GWunderwaldes», und seine Helfer mit diesem Naturerlebnisweg erschaffen haben ist grosse Klasse. Acht Teilpfade widmen sich mit über 30 Aktiv- und Spielposten unterschiedlichen Naturthemen und sorgen so für einen unterhaltsamen und lehrreichen Ausflug in die Bergwelt. Da geht es um Nutz- und Waldtiere, Fische und Vögel, Schmetterlinge und Honigbienen.

Alle Posten sind aufwendig und liebevoll gestaltet und gehen weit über blosses Schautafel-Niveau hinaus. Welches Kind möchte nicht einmal ein GWunderwald-Memory spielen, auf einem Barfusspfad spazieren oder sich im Baumzapfen-Zielwurf versuchen?

Das Besondere am «GWundwerwald» ist, dass es sich hierbei nicht um einen Weg handelt, sondern um deren acht. Jeder der acht Teilpfade beginnt bei einer Bushaltestelle und führt in Richtung Heidboden, dem Zentrum des «GWunderwaldes» mit grossem Grillplatz. Es ist aber auch möglich, zwei oder drei Pfade so miteinander zu verbinden, um von einer Bushaltestelle zur nächsten zu gelangen. Besucher können ihre Routenwahl also komplett selbst bestimmen. Auch Genuss und Kulinarik kommen nicht zu kurz: an allen Pfaden verlocken Restaurants mit speziellen «GWunderwald-Menüs» zum Einkehren. Es lohnt sich auch, den aktuellen Flyer mit auf die Wanderung zu nehmen, wird doch monatlich ein GWunderwald-Quiz durchgeführt. Dabei müssen an verschiedenen Posten Buchstaben gefunden werden, die ein Lösungswort ergeben. Von Juni bis Oktober werden attraktive Preise verlost.

Die acht GWunderwaldpfade ergeben zusammen eine Länge von 13 Kilometern. Mit Kindern bewältigt man an einem Tag etwa die Hälfte der Gesamtstrecke, schliesslich steht das Spielen und Entdecken an den einzelnen Aktivposten im Zentrum. Für eine komplette Begehung des «GWunderwaldes»  sollte man zwei Tage einplanen. Auf der Homepage www.gwunderwald.ch sind alle Pfade und Posten beschrieben; auch, welche Pfade sich am besten miteinander kombinieren lassen.

Gut markiert und auch mit Kinderwagen: Spezielle Wegweiser mit «Koni», dem Eichörnchen, führen mit der jeweiligen Pfadfarbe durch den «GWunderwald». Die für Kinderwagen geeigneten Pfade sind speziell signalisiert.

Tipp: Den Naturerlebnispfad kann man auch im Rahmen von Exkursionen kennenlernen. Forstwart André Kindschi führt in seiner Funktion als Ranger sowohl im Rahmen des Gästeprogramms von Davos Klosters als auch individuell, z.B. für Schulklassen, durch den «GWunderwald».

Informationen: Destination Davos Klosters, Tel. 081 415 21 21, www.davos.ch. Verein «GWunderwald Heidboden Davos», André Kindschi, Tel. 079 287 75 05, www.gwunderwald.ch

Diesen und viele weitere Themenwege gibt es auf www.tourenplaner-schweiz.ch

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on pinterest
Pinterest
Aktuelle Ausgabe
Wandermagazin 6/2020

Wandermagazin 6/2020

November 2, 2020

Die Schweiz ist durchlöchert, keine Frage. Doch wer jetzt unter Höhle einfach Hohlräume untertags versteht, wird dieser Aussage nicht wirklich gerecht. Zwar ist unser Land

Weiterlesen
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Empfehlen Sie uns weiter:
Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on whatsapp